Ratgeber

Rasen düngen: wann und wie oft?

Kurz gesagt

Die meisten Rasenflächen brauchen drei Düngungen im Jahr: im Frühjahr zum Start, im Frühsommer und im Herbst mit einem kaliumbetonten Herbstdünger. Düngen Sie nicht bei Hitze, Trockenheit oder gefrorenem Boden. Mähen Sie vorher und wässern Sie danach.

In welchem Monat wird der Rasen gedüngt?

Die erste Gabe kommt im Frühjahr, sobald der Rasen wächst, meist Ende März bis April. An der Küste startet der Rasen oft etwas später. Die zweite Gabe folgt im Juni, die dritte im September oder Anfang Oktober. Im Herbst nehmen Sie einen Dünger mit viel Kalium und wenig Stickstoff, das macht die Gräser widerstandsfähiger gegen Frost und Pilze.

Wann und wie oft sollte man Rasen düngen?

Für einen normalen Gebrauchsrasen reichen drei Gaben im Jahr. Stark genutzte Flächen oder sandige Böden brauchen eventuell eine vierte. Mit Langzeitdünger kommen Sie mit weniger Terminen aus, weil die Nährstoffe über Wochen frei werden.

Soll man den Rasen vor dem Düngen mähen?

Ja. Mähen Sie ein bis drei Tage vorher. So fallen die Körner auf den Boden statt in hohes Gras und die Nährstoffe kommen besser an die Wurzeln. Nach dem Düngen ein paar Tage mit dem Mähen warten.

Wann darf man Rasen nicht düngen?

Nicht bei großer Hitze und Trockenheit, sonst können die Gräser verbrennen. Nicht auf gefrorenen oder schneebedeckten Boden und nicht direkt vor starkem Regen, der den Dünger wegspült. Stickstoffreichen Dünger geben Sie nach Mitte September nicht mehr, sonst wächst der Rasen weich in den Winter.

Muss man nach dem Düngen wässern?

Bei mineralischem Dünger ja, damit sich die Körner lösen und keine braunen Flecken entstehen. Am einfachsten düngen Sie kurz vor einem leichten Regen. Organischer Dünger ist weniger empfindlich, wirkt aber langsamer.

Stand: Oktober 2026. Die Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Regeln vor Ort können abweichen.