Kurz gesagt
Rasen säen Sie am besten im Frühjahr ab Mitte April oder im Spätsommer nach. Die Fläche vorher kurz mähen und aufrauen, damit die Samen Bodenkontakt haben. Samen nur dünn mit Erde oder Sand bedecken, andrücken und feucht halten, bis der Rasen sicher steht.
Kann man Rasensamen einfach auf den Rasen streuen?
Das bringt wenig. Im dichten Gras kommen die Samen nicht an den Boden und vertrocknen oder werden von Vögeln gefressen. Mähen Sie vorher kurz, rechen oder vertikutieren Sie die Fläche und lockern Sie kahle Stellen etwas auf. Erst dann säen.
Wie sät man Rasen richtig nach?
- Kurz mähen und Filz, Moos und Unkraut entfernen
- Kahle Stellen mit dem Rechen aufrauen
- Nachsaatmischung gleichmäßig streuen, über Kreuz
- Leicht einrechen und andrücken, zum Beispiel mit einem Brett
- Zwei bis drei Wochen feucht halten, mehrmals täglich kurz wässern
Soll man Rasensamen mit Erde bedecken?
Nur ganz dünn. Rasen ist ein Lichtkeimer, die Samen sollten höchstens einen halben Zentimeter tief liegen. Eine dünne Schicht Rasenerde oder Sand schützt vor Austrocknung und Vögeln.
Kann man neuen Rasen auf alten Rasen säen?
Ja, wenn der alte Rasen noch einigermaßen dicht ist. Ist er dagegen voller Moos und Unkraut oder sehr uneben, ist eine Neuanlage oft die bessere Wahl. Mehr dazu im Ratgeber Rollrasen oder Saat.
Wann kann ich den nachgesäten Rasen mähen?
Wenn die neuen Halme etwa 8 bis 10 Zentimeter hoch sind, meist nach drei bis vier Wochen. Beim ersten Schnitt nur die Spitzen kappen, mit scharfem Messer und auf trockenem Rasen.
Stand: Oktober 2026. Die Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Regeln vor Ort können abweichen.
