Kurz gesagt
Erdarbeiten sind die Grundlage für jeden Garten, jede Terrasse und jede Hoffläche: Aushub, Planieren, Verdichten und das Auftragen von Mutterboden. Für Rasen und Beete rechnet man mit etwa 20 bis 30 Zentimetern gutem Oberboden. Aushub muss je nach Zusammensetzung fachgerecht verwertet oder entsorgt werden.
Wie viel Mutterboden braucht man für Rasen und Beete?
Für Rasen etwa 15 bis 20 Zentimeter, für Beete mit Stauden und Sträuchern 30 Zentimeter und mehr. Für eine Fläche von 100 Quadratmetern und 20 Zentimetern Stärke sind das 20 Kubikmeter, also mehrere Lkw-Ladungen.
Wohin mit dem Aushub?
Sauberer Boden kann oft auf dem Grundstück bleiben, zum Beispiel für Geländemodellierung. Überschüssiger Boden wird abgefahren und verwertet. Ist er mit Bauschutt oder anderen Stoffen vermischt, fallen höhere Entsorgungskosten an. Trennen Sie deshalb früh.
Was kostet ein Bagger für Erdarbeiten?
Abgerechnet wird nach Stunden oder Tagen, dazu kommen Transport und Entsorgung. Mit Fahrer sind die Arbeiten meist schnell erledigt. Mehr dazu im Ratgeber Bagger mit Fahrer und auf der Seite Fuhrpark mieten.
Brauche ich für Erdarbeiten eine Genehmigung?
Für normale Gartenarbeiten meist nicht. Bei größeren Aufschüttungen oder Abgrabungen kann eine Genehmigung nötig sein, ebenso in der Nähe von Knicks, Gewässern und Deichen. Vor jedem Graben holen Sie Auskunft über Leitungen ein.
Stand: Oktober 2026. Die Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Regeln vor Ort können abweichen.
