Kurz gesagt
Die meisten Stauden schneiden Sie im zeitigen Frühjahr zurück, im Februar oder März, bevor der neue Austrieb kommt. Über den Winter schützen die alten Stängel die Pflanze und bieten Insekten Unterschlupf. Im Herbst schneiden Sie nur Stauden, die matschig werden oder zu Krankheiten neigen.
In welchem Monat schneidet man Stauden zurück?
Bei den meisten Stauden im Februar oder März, sobald kein starker Frost mehr droht und bevor der neue Austrieb erscheint. Schneiden Sie die alten Triebe eine Handbreit über dem Boden ab.
Welche Stauden sollte man im Herbst nicht zurückschneiden?
Stauden mit festen Stängeln und Samenständen wie Sonnenhut, Fetthenne, Astern und Gräser. Ihre Samen sind Vogelfutter, in den hohlen Stängeln überwintern Insekten. Gräser binden Sie im Herbst locker zusammen, damit kein Wasser ins Herz läuft.
Welche Pflanzen müssen im Oktober zurückgeschnitten werden?
Stauden, deren Laub nach dem ersten Frost matschig wird, wie Funkien und Taglilien, und Pflanzen mit Pilzbefall, etwa Pfingstrosen oder Astern mit Mehltau. Das kranke Laub kommt in die Biotonne, nicht auf den Kompost.
Was passiert, wenn man Stauden nicht zurückschneidet?
Die meisten treiben trotzdem neu aus. Die alten Stängel stören dann aber den Austrieb und das Beet wirkt unordentlich. Spätestens im Frühjahr sollten sie weg.
Stand: Oktober 2026. Die Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Regeln vor Ort können abweichen.
