Kurz gesagt
Wühlmäuse fressen Wurzeln von Obstbäumen, Rosen, Gemüse und Blumenzwiebeln. Anders als der Maulwurf sind sie nicht geschützt. Am sichersten helfen Fallen und beim Pflanzen ein Drahtkorb um die Wurzeln.
Wie unterscheide ich Wühlmaus und Maulwurf?
Maulwurfshügel liegen meist mittig über dem Gang und bestehen aus feiner Erde. Wühlmaushügel sind flacher, liegen seitlich vom Gang und enthalten oft Wurzelreste. Ein Test: Öffnen Sie einen Gang. Eine Wühlmaus verschließt ihn meist innerhalb weniger Stunden wieder.
Was hilft zu 100 Prozent gegen Wühlmäuse?
Eine Garantie gibt es nicht. Am zuverlässigsten sind Fallen, die Sie in die Gänge stellen. Für Neupflanzungen sind Drahtkörbe um den Wurzelballen ein guter Schutz. Bei sehr starkem Befall hilft ein Schädlingsbekämpfer.
Was mögen Wühlmäuse gar nicht?
Gerüche von Knoblauch, Kaiserkrone oder Holunderjauche sollen sie vertreiben, die Wirkung ist aber umstritten. Gut ist ein kurzer Rasen und wenig Deckung, denn dann haben Katzen, Greifvögel und Wiesel leichtes Spiel.
Wie lange bleiben Wühlmäuse im Garten?
Solange sie Nahrung finden, also oft dauerhaft. Wühlmäuse vermehren sich schnell. Handeln Sie deshalb früh, sobald Sie die ersten Hügel oder welkende Pflanzen bemerken.
Stand: Oktober 2026. Die Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Regeln vor Ort können abweichen.
