Ratgeber

Maulwurf im Garten

Kurz gesagt

Der Maulwurf ist besonders geschützt. Sie dürfen ihn weder fangen noch töten. Erlaubt ist, ihn mit Gerüchen oder Geräuschen sanft zu vertreiben. Die Hügel können Sie einfach abtragen und die Erde für Beete verwenden.

Sind Maulwürfe im Garten gut oder schlecht?

Für den Boden gut: Der Maulwurf lockert und belüftet ihn und frisst Schädlinge wie Engerlinge und Schnakenlarven. Ein Maulwurf zeigt außerdem, dass der Boden gesund ist. Ärgerlich sind nur die Hügel im Rasen.

Was ist beim Maulwurf erlaubt und was nicht?

Der Maulwurf steht unter besonderem Schutz nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Fallen, Gift und Gas sind verboten. Erlaubt ist es, ihn zu vergrämen, also so zu stören, dass er von selbst weiterzieht.

Soll man Maulwurfshügel platt machen?

Ja, tragen Sie die Erde ab und verteilen Sie sie, bevor der Rasen darunter abstirbt. Maulwurfserde ist sehr fein und eignet sich gut für Töpfe und Beete. Treten Sie die Gänge nicht zu, sonst gräbt er neue.

Was mögen Maulwürfe überhaupt nicht?

Starke Gerüche und Erschütterungen. Viele Gärtner stecken Flaschen oder Windräder in die Gänge oder geben stark riechende Pflanzenjauche hinein. Der Erfolg ist unterschiedlich. Bei Neuanlagen hilft ein Maulwurfsgitter unter dem Rasen auf Dauer.

Wie lange bleibt ein Maulwurf in einem Garten?

Das ist schwer vorherzusagen. Ein Maulwurf hat ein Revier von mehreren hundert Quadratmetern und ist mal hier, mal dort aktiv. Findet er im Garten viel Nahrung, bleibt er oft lange.

Stand: Oktober 2026. Die Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Regeln vor Ort können abweichen.