Ratgeber

Kompost anlegen

Kurz gesagt

Ein Kompost braucht einen halbschattigen Platz mit Kontakt zum Erdboden, eine grobe Schicht Zweige als Unterlage und eine gute Mischung aus grünen und braunen Abfällen. Nach etwa sechs bis zwölf Monaten haben Sie reife Komposterde.

Wie lege ich einen Kompost als Anfänger an?

Stellen Sie einen Komposter oder eine Lattenkiste auf offenen Boden, damit Regenwürmer hineinkommen. Der Platz sollte halbschattig und windgeschützt sein. Dann schichten Sie die Abfälle ein und mischen dabei feuchtes, grünes Material mit trockenem, holzigem.

Was kommt als Erstes in den Kompost?

Unten eine etwa 20 Zentimeter dicke Schicht aus grob zerkleinerten Zweigen oder Häckselgut. Sie sorgt für Luft von unten und lässt überschüssiges Wasser abfließen. Darauf kommen die übrigen Abfälle.

Wie lange dauert es, bis Kompost zu Erde wird?

Frischkompost nach etwa drei Monaten, reifen, krümeligen Kompost nach sechs bis zwölf Monaten. Wird der Kompost ein- bis zweimal umgesetzt, geht es schneller.

Welches Hausmittel beschleunigt den Kompost?

Eine Schaufel reifer Kompost oder Gartenerde bringt die nötigen Kleinstlebewesen mit. Zerkleinern beschleunigt ebenfalls, ebenso eine gute Feuchtigkeit: Der Kompost sollte sich anfühlen wie ein ausgedrückter Schwamm.

Was darf nicht auf den Kompost?

Fleisch, Fisch, Gekochtes und Brot locken Ratten an. Kranke Pflanzenteile, Wurzelunkräuter wie Giersch und Quecke und behandelte Schalen von Zitrusfrüchten gehören in die Biotonne oder den Restmüll.

Stand: Oktober 2026. Die Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Regeln vor Ort können abweichen.